History
Das Don Bosco, ein rein auf ehrenamtlicher Arbeit basierender Jugendtreff, war schon seit Jahrzehnten bestrebt die Kultur der Live Musik in Ulm zu fördern, mit steigendem Erfolg. So kam im Jahr 1998 erstmals der Gedanke auf, neben der Konzertreihe "Rock-Aufriss" und diversen CD-Präsentationen, ein Openair auf eigenem Boden auf die Beine zu stellen.
Nach einigen Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Organisationen sollte die Planung und Durchführung eines Openair`s erstmals komplett in der Hand der Jugendhausmacher liegen. Dafür fand man den passenden Namen "Blaurock Openair", der die malerische Lage des Don Bosco's im Söflinger Klosterhof direkt an der Blau andeutet.
Zunächst spielte man auf dem Vorplatz des Don Bosco's. Nach der Fertigstellung des Meinloh-Forums zogen wir 2005 in diese Location mit seinem besonderen Ambiente im Söflinger Ortskern um.
Ein runderneuertes Organisationsteam mit vielen neuen Gesichtern unternahm im Jahre 2006 den Versuch, das Openair auf neue Füße zu stellen und mit dem Konzept „umsonst & draußen“ stärker zu etablieren – mit durchschlagendem Erfolg. Dieser setzte sich in den letzten Jahren fort. Er ergibt sich aus dem Konzept, regionale und überregionale Bands sowie Newcomer und etablierte Künstler spielen zu lassen, die ein breites Publikum ansprechen, wodurch die Musikkultur in Ulm und Söflingen gefördert wird.
1. BLAUROCK 1999
Samstag, 5.6.: Streetwize, Leash
Als Bands konnten wir mit "Leash" und "Streetwize" zwei in der Ulmer Musikszene etablierte Gruppen gewinnen.
Das Openair entsprach unseren Erwartungen und ließ uns eine positive Bilanz aus dem ersten Blaurock ziehen.
2. BLAUROCK 2000
Samstag, 10.6.: Die Happy, Sieben, Avid Souls
Mit "Die Happy" konnten wir eine der aufstrebendsten Bands des Jahres 2000 engagieren. Sie veröffentlichten Anfang des Jahres ihren ersten Longplayer, mit dem sie sich schnell in den Charts platzieren konnten.
Dass "Die Happy" die richtige Wahl war, zeigte sich nicht nur an der qualitativ hochwertigen Performance, sondern auch an dem großen Zuschauerstrom Somit wurde der "Blaurock 00" für alle Beteiligten ein voller Erfolg und machte Lust auf mehr im Jahr 2001.
3. BLAUROCK 2001
Samstag, 16.6.: Keilerkopf, Suit Yourself, Uncle Benz
Mit "Keilerkopf" versuchten wir das bewährte Konzept, eine Ulmer Band mit nationaler Bekanntheit zu engagieren, fortzusetzen. Der Umstand, dass "Keilerkopf" vier Wochen vor dem Konzert ihr sowohl von Kritikern als auch vom Publikum äußerst positiv aufgenommes zweites Album veröffentlichten, trug dazu bei, dass der Auftritt von Keilerkopf schon im Vorfeld für reges Interesse sorgte.
4. BLAUROCK 2002
Freitag, 31.5.: Azad, De Lee Khan, Altzheima, 4*77er Crew, 6ter Sinn
Samstag, 1.6.: Siamoon, Eat No Fish, The Monument
In diesem Jahr beschlossen wir, das Openair erstmals auf zwei Abende zu erweitern.
Am ersten Abend dominierte der HipHop: allen voran die Frankfurter Rap-Legende Azad.
Am Samstag spielten die bundesweit bekannten Eat No Fish und die Ulmer Band Siamoon, die durch den Gewinn des "John-Lennon-Award" bekannt geworden war.
5. BLAUROCK 2003
Freitag, 25.7.: Underwater Circus, Pfeffer, Semtex
Samstag, 26.7.: ABBA-kadabra, The Monument
Am ersten Abend spielte Underwater Circus mit Frontman und MTV-VJ Markus Schultze. UWC hatten zuvor schon auf dem Southside Festival und als Support für Guano Apes überzeugt.
Mit ABBA-kadabra spielte am Samstag eine der besten ABBA Revival Bands Deutschlands.
6. BLAUROCK 2004
Samstag, 19.6.: Itchycoo, Wise Guys, Liquid
2004 fand das Blaurock Openair in Zusammenarbeit mit dem Katholikentag04 als Abschlussveranstaltung auf dem Münsterplatz statt. Eine einmalige Gelegenheit, den gewohnten Rahmen zu verlassen und einmal an anderem Ort und in ungewohntem Ausmaß zu feiern.
7. BLAUROCK 2005
Freitag, 25.7.: Red Back Spyders, Rango Dango, 7-9-7
Samstag, 26.7.: Lunik, Jauch
2005 war für uns das erste Jahr im neuen Meinloh-Forum, in dem 2005 auch wahre Legenden wie BAP und Apocalyptyca spielten.
Am ersten Abend baute man das Programm um den Headliner, die Kaufbeurer Rockabilly-Band "Red Back Spyders" herum auf, die erstklassigen Rock 'n' Roll präsentierten. Support war die Country-Trash-Spaßtruppe "Rango Dango", die einen hervorragenden Job machten.
Am Samstag eröffneten "Jauch", wo man nie weiß ob die Songs oder die Ansagen interessanter sind ;-) Das ganze inklusive Durchsagen über den Stand der Lunik-Anreise. Die kamen schliesslich (fast) rechtzeitig und schafften es im Handumdrehen alle Gäste zu begeistern.
8. BLAUROCK 2006
Freitag, 16.6.: Bradley's H, Raise Today
Samstag, 17.6.: Karma.Connect, Benzin, The Gas
Unser Motto ab diesem Jahr: UMSONST & DRAUSSEN !! Ein voller Erfolg, wie der Besucherzustrom zeigen sollte.
Freitag war Reggae mit Bradley´s H aus Übersee/Chiemsee, Samstag harter Rock mit The Gas, Benzin und Diesel, äh sorry Karma.Connect. Das war Openair Feeling pur.
9. BLAUROCK 2007
Freitag, 8.6.: Silver Eagle Band, Hebbe's Duo
Samstag, 9.6.: Semtex, Blendof, Subwave
Das Thema am Freitag Abend: Country, was bei einem Blick auf das Openair-Gelände nicht zu übersehen war. Am Samstag wurde Punkrock großgeschrieben mit dem eigenen und unverkennbaren Stil von Semtex. Ein toller Gig und ein hammer Abend!
10. BLAUROCK 2008
Freitag, 23.5.: Streetwize, On
Samstag, 24.5.: Sepcys, Friend of Mine, Engrain
Happy birthday: 10 Jahre Blaurock!!
Back to the roots: Streetwize durfte wieder ran (schaut mal nach 1999). Ansonsten krachte es am Samstag kräftig - es war kein Gewitter, sondern die Punkrocker von Sepcys.
11. BLAUROCK 2009
Freitag, 12.6.: MoskovSKAya, Destination Anywhere
Samstag, 13.6.: Nulltarif, Freequency, Josie
Wieder was Neues: flotter Ska vom Feinsten mit MoskovSKAya. Die Band mit ihren Bläsern trieben die Besucher im vollen Forum zur Höchstform und ließen ein begeistertes Publikum zurück. Doch der Samstag stand in nichts zurück. Nulltarif spielte klassischen Rock in höchster Qualität. So wie an diesen beiden Abenden darf es mit dem Blaurock weitergehen - der stetig wachsende Zuspruch entschädigt alle Mühen!
12. BLAUROCK 2010
Freitag, 4.6.: Die Dicken Kinder, Shelter 50
Samstag, 5.6.: Benzin, 3 alias Te, Länderspiel
DIE DICKEN KINDER aus Landau – wer kennt sie nicht spätestens seit Harald
Schmidt’s Zeiten – stehen für Musik und Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Mit einer unglaublichen Vielfalt aus den Genres Rock und Pop, Funk, Soul, Reggae,
Hip Hop, R´n´B und Jazz sorgten sie im voll besetzten Forum für beste Stimmung.
Am 2. Tag wurde es definitiv explosiv und rockig. Benzin, in der Region bestens
bekannt und mit ihrem dritten Album „Streichholzschachtelmasterplan“ frisch
on Tour, heizte ein und die Menge tanzte.
13. BLAUROCK 2011
Freitag, 3.6.: A/BOMB, Funtomas, Rockfish
Samstag, 4.6.: AndiOliPhilipp, Noch
ne Band, Blendof
AC/DC - muss man dazu mehr sagen! Ohne Kompromisse, ehrlich, druckvoll, authentisch
und voller Spielfreude sorgte A/BOMB für eine energiegeladene Reise in das
Herz des Rock`n`Roll. So brachten Sie das volle Meinloh-Forum zum Kochen.
Zum Samstag lässt sich folgendes sagen: hätten die HOSEN heute bei einem SPORTIS-Song
mit den ÄRZTEN ungeschützten Sex, würden AndiOliPhilipp nach neun Monaten heraus
kommen. So lässig die Aussage, so cool das Konzert.
